In Spandau läuft derzeit eine Ausstellung, die Herzen höher schlagen lässt: „EN-TFAL-TET, die Kunst des Sehens“ wurde am 16. April 2026 um 18 Uhr in der Galerie Kulturhaus Berlin-Spandau eröffnet. Erstmals reiste inklusive Kunst aus dem Dreiländereck Deutschland-Schweiz-Frankreich in unser Viertel, nur wenige Wochen nach den Gesichtern aus Kladow von Sven Haspen, ein echtes Highlight für alle Spandauer Kunstliebhaber.
Die Werke stammen von Künstlern des Hauses der Diakonie Wehr-Öflingen (HdD Wehr-Öflingen), einem Ort, der seit über 40 Jahren kreative Inklusion lebt. Hier entstehen Bilder voller Dynamik, Farben und Emotionen, die persönliche Geschichten erzählen und uns alle zum Mitfühlen einladen.1
Ein Feuerwerk der Farben aus dem Süden
Stellt euch vor: Kontrastreiche Arbeiten, die vor Energie sprühen – von kraftvollen Pinseln bis zu feinfühligen Formen. Die Ausstellung spannt einen Bogen über vier Jahrzehnte Kunst aus dem HdD Wehr-Öflingen, wo Bewohner mit Beeinträchtigung im Atelier, in Workshops oder bei Kunstaktionstagen schaffen.
Jede Leinwand ist ein Fenster in eine einzigartige Seele, reich an Emotionen und Lebenskraft. Die Vielfalt der kreativen Wege fasziniert: Mal wild und expressiv, mal zart und introspektiv. „Etwas zeigen ist mehr als etwas sagen“, zitierte Paul Gräb, der Gründer-Visionär, und genau das erleben wir hier hautnah. Für Spandau ist das ein Geschenk: Lokale Galerie trifft internationale Inklusion direkt um die Ecke.
Die Künstler im Rampenlicht
Simon Adler, Daniela Böhler, Edelgard Dräger, Hartmut Ernst, Hermine Gärtner, Andreas Gröning, Alexandra Grüner, Herbert Grieshaber, Claudia Gruss, Helmut Hermann, Ingrid Tröndle, Nicole Krämer, Diana Lehmann, Sven Marks, Heidrun Meyer, Melitta Müller, Egon Nussbaumer, Thomas Richter, Serkan Sari, Helmut Siebold, Hans-Jürgen Stephan, Wolfgang Wieland und Manfred Wilhelm präsentieren ihre Werke.
Diese Talente aus dem südwestlichen Dreiländereck bringen Frische und Tiefe in die Galerie Kulturhaus. Ihre Bilder, entstanden in enger Zusammenarbeit mit renommierten Künstlern, zeigen, wie Inklusion vor Kreativität explodiert. In Spandau, wo wir Vielfalt schätzen, fühlt sich das wie ein Zuhause an: nahbar, berührend, unvergesslich.
Vom Gründertraum zur Berliner Premiere
Das HdD Wehr-Öflingen wurde 1985 von Kunstpfarrer Paul Gräb und seiner Frau Hanna gegründet, unterstützt von Giganten wie HAP Grieshaber, Otto Piene und Günther Uecker.
Heute ist es ein Mekka für inklusive Kunst: Mit Galerie „HdD-ART“, Living Museum Bad Säckingen, Chor und Tanztheater Öflingen verbindet es Soziales und Kreatives nahtlos. International vernetzt, mit Symposien, Workshops und Preisen, sogar Anne-Sophie Mutter steht Pate. „Inklusive Kunst ist starke Kunst!“, lautet das Motto. Erstmals in Berlin: Die Spandauer Galerie Kulturhaus wurde zur Brücke zwischen Süden und Norden.
Ein unvergesslicher Auftakt in Spandau
Die Eröffnung am Donnerstag, 16. April 2026, um 18 Uhr startete mit einer Tanzperformance des Tanztheaters Öflingen unter Dr. Alexandr Azarkevitch.2
Begrüßt wurde sie von Dr. Carola Brückner, Stellvertretender Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin, gefolgt von Einleitungen der Galerieleitung und des Kurators Dr. Azarkevitch. Alles in DGS übersetzt, Inklusion pur!
Die Ausstellung läuft bis 11. Juli 2026, Eintritt frei. Spandauer, das ist eure Chance: Kommt vorbei, lasst euch inspirieren. In unserer Galerie Kulturhaus pulsiert Leben, und diese Show hebt Spandau kulturell auf ein neues Level.
Warum Spandau stolz sein kann
Während Berlin 2026 mit Mega-Ausstellungen wie Marina Abramović im Gropius-Bau glänzt, bringt die Galerie Kulturhaus etwas Echtes, Persönliches ins Viertel.3
Keine Sterne, sondern echte Geschichten aus dem HdD, das macht unsere Lokalszene so besonders. Lokaler Bezug? Voll im Fokus: Das Kulturhaus Spandau ist euer Haus, eure Kunstgalerie in der Mauerstraße 6 (13597 Berlin)
Für Infos: www.kulturhaus-spandau.de oder [email protected].